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Katholischer Kindergarten
Sancta Maria
Ruppertshain

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Leitbild

Unser Leitbild:

Wer sind wir? – Was macht uns aus?

1. Wer sind wir

Wir sind der katholische Kindergarten „Sancta Maria“ und ein Teil der Pfarrgemeinde „Hl. Dreifaltigkeit“ in Kelkheim - Ruppertshain.

Kinder sind bei uns in ihrer Individualität angenommen und werden in ihrer Entwicklung zum Wohle des Kindes begleitet.

Die Grundpfeiler unserer pädagogischen Arbeit sind das Leben und Tragen der christlichen Werte sowie der Erziehungs- und Bildungsauftrag.

Unter christlichen Werten verstehen wir die Erziehung

  • zur Achtsamkeit, Rücksichtnahme und Dankbarkeit
  • zur Gemeinschaftsfähigkeit in einer Solidargemeinschaft
  • zu einem bewussten Umgang mit der Umwelt und der Natur
  • zur gegenseitigen Wertschätzung
  • zur Akzeptanz der Unterschiedlichkeit

2. Was macht uns aus?

Die Achtsamkeit auf die christlichen Grundwerte im täglichen Umgang mit den Kindern, den Eltern und im Team prägen unsere Einrichtung.

Wir verstehen uns nicht als Dienstleistungsbetrieb. Wir möchten vielmehr die Familien mit ihren individuellen Bedürfnissen wahrnehmen und im Rahmen unserer Möglichkeiten bestmöglich begleiten und unterstützen.

2.1. Der diakonische Auftrag

Dazu zählen wir:

  • wertschätzendes Miteinander und Offenheit im täglichen Gespräch
  • persönliche Begrüßung der Kinder und Eltern
  • unbürokratische Hilfe in Notsituationen
  • genügend Zeit zur Klärung bei Problemen
  • Vermittlung christlicher Bildung für das Kind unter Einbezug der Eltern
  • beratende Unterstützung der Eltern in der Erziehung und evtl. Hilfestellung

2.2 Die Teamarbeit

Die Basis unserer Teamarbeit ist ein guter Zusammenhalt, in der die individuellen Fähigkeiten jeder einzelnen Erzieherin zum Tragen kommen.

Deshalb ist unsere Zusammenarbeit im Team geprägt von gegenseitigem Vertrauen und Offenheit.

2.3. Die Elternarbeit

Die Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Elternbeirat ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

Dies umfasst nicht nur Tür- und Angelgespräche, sondern äußert sich auch am verstärkten Interesse an unserer pädagogischen Arbeit, einer intensiveren Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeit der Eltern bei Projekten (z.B. der Gestaltung des Außengeländes) und jährliche Veranstaltungen zur finanziellen Unterstützung (z.B. Märchenfest und Reparaturwerkstatt).

3. Wo wollen wir hin?

Aus den vorgenannten Aussagen ergibt sich für unsere Arbeit folgendes:

3.1. Mitwirkung in der Pfarrgemeinde

 Durch verschiedene Aktivitäten nehmen wir am Leben in der Pfarrgemeinde teil, wie beispielsweise:

  • Mitwirkung beim Pfarrfest
  • Mitgestaltung des Einschulungsgottesdienstes
  • Hinweise auf Veranstaltungen der Gemeinde

3.2. Arbeit mit dem Kind

Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit und ist geprägt von seinem familiären Umfeld. Daher sind wir darauf bedacht, das Kind in seinen individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten wahrzunehmen und es dementsprechend zu fördern.

Dies ermöglichen wir, wie im Bildungs- und Erziehungsplan vorgesehen durch:

  • Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Förderung der Selbständigkeit
  • Wahrnehmung und Benennung der eigenen Bedürfnisse
  • Stärkung des Selbstvertrauens und der eigenen Fähigkeiten
  • Aufzeigen verschiedener Handlungsmöglichkeiten
  • Stärkung der Eigenmotivation
  • Möglichkeiten den kindlichen Forscher- und Entwicklungsdrang auszuleben und dadurch Wissen und Kompetenzen zu erweitern

3.3 Zusammenarbeit mit den Eltern

Wir wünschen uns die Mitwirkung der Eltern bei Projekten, Unternehmungen und im Alltag z. B.:

  • Begleitung bei Ausflügen
  • Unterstützung bei Veranstaltungen der Einrichtung
  • Integration der Fähigkeiten der Eltern in die Alltagsarbeit und bei Projekten
  • Gute Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat
  • Offenheit für kulturelle und menschliche Unterschiede (z.B. Sprache, Behinderung, Hautfarbe)

4. Unsere Ziele

Wo sehen wir weitere Entwicklungsmöglichkeiten unserer Einrichtung?

4.1. Die Dokumentation

  • Regelmässige Beobachtung und Dokumentation  der Entwicklungsgeschichte der Kinder, soll unsere Vorgehensweise für die Eltern und das Team verdeutlichen und nachvollziehbar machen.
  • Die schriftliche Dokumentation unserer Arbeit, der Projekte und Angebotseinheiten, erklärt und belegt die Inhalte und Ziele unserer Arbeit.

4.2. Mehr Transparenz nach Außen

Mehr Transparenz über die verstärkte Zusammenarbeit mit Institutionen, wie Frühförderung, Schule, Feuerwehr und Malteser, möchten wir durch Aushang von Plakaten und Projektbeschreibungen erreichen.

Dies soll auch nach Außen eine Verdeutlichung und Einblick in unsere Arbeitsinhalte ermöglichen und positive Veränderungen aufzeigen.

Durch die Entwicklung einer Handreichung mit Rahmenbedingungen und Kurzkonzept (Arbeitsschwerpunkte), können sich Interessenten ein erstes Bild von unserer Einrichtung machen.

4.2. Zusammenarbeit mit der Gemeinde

In der Gemeinde möchten wir durch Mitwirkung an Gottesdiensten (z.B. Erntedank), Festen und Projekten mehr Präsens zeigen und uns als Teil der Gemeinde einbringen.

4.3. Anpassung an veränderte Bedürfnisse

Durch  Überprüfung der Gegebenheiten in unserer Einrichtung, möchten wir eine Anpassung an veränderte Bedürfnisse erreichen z. B.:

  • Anpassung des Betreuungsbedarfs
  • Erweiterung der Altersspanne

4.4. Optimierung und Qualifizierung der Einrichtung

Die Arbeit unserer pädagogischen Einrichtung soll den geforderten Bildungsstandards, unseren Möglichkeiten entsprechend, gerecht werden. Hierfür sind folgende Massnahmen vorgesehen:

  • Qualifizierung der pädagogischen MitarbeiterInnen durch Fortbildungen
  • Prüfung und Anpassung des Konzeptes an die sich verändernden Bedürfnisse der Kinder, Eltern und der Einrichtung.
  • Unterstützung und Entlastung des Teams durch Einbezug geeigneten Fachpersonals, wie Frühförderung, Fachberatung usw.

4.5. Umgang mit Ressourcen

Ein Besinnungstag für das Team soll dazu dienen, zur Ruhe zu kommen, neue Kraft zu schöpfen, das Team zu Stärken und die Rückbindung an den eigenen Glauben zu erhalten.